Wenn ich dann mal träumen dürfte…


Dieser Tage kommt er überall: der Jahresrückblick.

Es ist wieder viel passiert in der Welt und es stimmt sicherlich auch, dass sich das Jahr dem Ende entgegen neigt. Doch ist eine Rückschau im Grunde nichts anderes, als ein Blick zurück auf bereits Vergangenes? Deshalb finde ich Jahresrückblicke einfach doof.

Ich schaue lieber weiter nach vorne, weshalb ich hier an dieser Stelle meine ganz eigene, persönliche Jahresvorschau 2016 geben möchte.

 

Meine Wünsche und Träume für das neue Jahr

Zuallererst möchte ich natürlich dort anknüpfen, wo ich im alten Jahr aufgehört habe:

Spaß am Fotografieren haben!

Die Fotografie ist für mich immer noch ein Hobby, das ich mache, weil es mich interessiert und weil es mir Spaß macht. Kann mir Zeit lassen beim Fotografieren und Werkeln.

Trotzdem habe ich mir auf meiner Agenda gewisse Ziele gesteckt, die ich irgendwann einmal erreichen möchte. Ich spreche jetzt nicht davon, dass ich der allergrößte Fotograf in diesem Jahrtausend werden möchte, denn das ist fraglos albern und wenig sinnvoll.

Mir geht es vielmehr eher darum, wo ich mich gerne in einem Jahr sehen wollen würde.

 

Ziele muss man sich schon setzen

Wenn mich jemand fragen würde: „Wo willst du im neuen Jahr hin?“, dann würde ich antworten: „Ich möchte noch besser werden!“

Denn ein bisschen mehr geht immer. Vieles lässt sich verbessern, selbst wenn es nur darum geht, sich einmal mehr für ein Bild aufzuraffen. Man muss es nur tun!

Noch besser werden – das heißt doch eigentlich, dass es schon ganz gut so ist, wie es ist.
Wo gibt es denn dann noch Defizite?

 

1. Kamera
Seit länger Zeit spiele ich mit dem Gedanken, mir eine Spiegelreflex mit Vollformat-Sensor zuzulegen. Meine gute alte Nikon D5100 gerät bei meinen Unternehmungen immer wieder mal an ihre Grenzen. Gerade im Low-Lightbereich muss ich doch schon arge Abstriche machen.

Ein konkretes Model hätte ich schon im Auge:

Die Nikon D750 mit FX-Sensor wäre die neue Kamera meiner Wahl. Besonders angetan bin ich von den Features größerer Sensor und höhere Auflösung, Abblendtaste und i-TTL-Fähigkeit. Dinge, die mir an der D5100 fehlen und die ich einfach gerne durch ein Upgrade verfügbar machen möchte.

Leider ist der Body momentan nicht für unter 1.800 € zu haben. Ich denke, dass ich da noch eine Weile abwarten werde um dann zuzuschlagen. Noch habe ich keine große Not, die alte Kamera tuts natürlich immer noch.

 

2. Portraitfotografie
Mit diesem Bereich möchte ich im neuen Jahr ernsthaft beginnen.
Nach wie vor sehe ich die Peoplephotography als eine der anspruchsvollsten Bereiche, in der man tätig sein kann. Denn dazu braucht es Models, die sich gerne fotografieren lassen. Und diese zu finden ist gar nicht so leicht, wie ich feststellen musste. Auch ist es bei Weitem nicht getan, sich einen Stapel Vistenkarten anzufertigen. Da muss ich wohl aktiver werden.
Ich bleibe dran und werde von meinen Fortschritten berichten!

 

3. Verbreitungsgrad
Im Januar 2015 habe ich meine Website ins Leben gerufen, um meine Bilder für andere Menschen zugänglich zu machen. Nach etwa einem Jahr ziehe ich nun Bilanz und bin doch sehr erfreut darüber, wie viele Menschen meine Seite angesteuert haben.

Mein Ziel für 2016 wäre es, meine Arbeiten bekannter zum machen und mehr Menschen für mich und meine Kamera zu begeistern. Hier spiele ich mit dem Gedanken, mir eine eigene Facebook-Fanpage einzurichten. Damit würde ich einem breiteren Publikum bekannt werden, denn meine Website wird (wenn man sich mal ernsthaft danach fragt) doch nur zufällig von neuen Interessenten angesteuert. Facebook würde mich besser voran bringen, denn durch das Gefällt Mir-Feature werden schnell andere Menschen auf mich aufmerksam.

Da bin ich natürlich hauptsächlich gefragt, denn Interesse kann nur dann entstehen, wenn ich auch ein entsprechendes Erlebnis bieten kann. Wenn ich aber nur 1x im Monat ein neues Bild zeige, dann wird es schnell langweilig und niemand interessiert sich für die Seite.

 

Fazit

Das Jahr 2015 stand ganz im Zeichen von Frankfurt und seinen Stadtansichten. Das möchte ich auch im neuen Jahr fortsetzen und mein Portfolio dahingehend erweitern.

Zudem werde ich versuchen, meine Unternehmungen immer ein bisschen mehr zu der Arbeit mit Menschen hin zu verschieben. Weg von den sterilen Häusern, hin zu dem bunten Treiben und Trubel des Lebens!

Daher freue ich mich auf die Überraschungen und Herausforderungen, die das neue Jahr doch wohl hoffentlich mit sich bringen wird!

 

Ich wünsche allen ein friedliches und erfolgreiches Jahr 2016!

Jakob Oberfrank